Viva la Vulva!Devil
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Mein Bildband
Eine etwas andere Sichtweise auf weibliche Genitalien unter Einbeziehung von Naturbildern.
18x18 cm, Hardcover, 24 Seiten, Preis: 26,00 Euro + Versandkosten.

Hier kann er bestellt werden:
post@fred-lang.de
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Zu den Bildmontagen und Vorlagen:
Vulva kuriosa (1)    Vulva kuriosa (2)   Fantasia hermaphrodita



Kommentar
Hallo an alle,

Fred hat mein Buch "Das Tor ins Leben" entdeckt und mich gebeten, meine Meinung zu seiner Arbeit abzugeben.
Ich kann nur sagen, daß es mich freut, wenn Menschen aktiv und kreativ sind. Besonders der Bereich, Sichtweise und Umgang mit dem Thema "weibliche Genitalien" braucht mehr gesunde, liebevolle und respektvolle Projekte und Menschen, die erkannt haben, was für ein Wunder die Vulva ist und sich damit auseinander setzen, jenseits von Medizin und Pornografie. Das ist Fred mit seinen Montagen auf jeden Fall gut gelungen.

Grit Scholz
info@lebensgut-verlag.de

Hier das Buch von Grit Scholz

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Ziel dieses Buches ist es, einer breiten Öffentlichkeit eine andere Sichtweise auf die weiblichen Genitalien zu ermöglichen, die außerhalb von pornografischen oder medizinischen, sowie religiösen, machtbezogenen und demütigenden Darstellungen liegt.
Ein Buch in dieser Art über die weiblichen Genitalien gibt es bisher weltweit noch nicht, Grit Scholz möchte damit alle Menschen, die dieses Thema interessiert, zu einer natürlichen, respektvollen und künstlerischen Sichtweise auf die Yoni, die Vagina einladen.
Für alle Frauen, die denken, ihre Schamlippen sind zu lang, zu klein, zu dick, zu dünn, zu faltig, die sogar über eine Operation der Schamlippen nachdenken (leider gibt es das in Deutschland immer öfter, scheint ein Modetrend zu sein).
Die meisten Frauen kommen auf solche Ideen, weil sie glauben ihre Yoni ist nicht schön genug, oder sie sind nicht normal gebaut. Leider kommt es zu diesem irrigen Denken, weil kaum eine Frau weiß, wie Frauen aussehen - wie verschieden und vielfältig die Natur die Yonis erschaffen hat.
Hier können die Fotos aus dem Buch "Das Tor ins Leben" Licht ins Dunkel bringen und aufklären.
Die BetrachterInen sind eingeladen sich selbst zu fragen, wieso sie sich beim Betrachten der Bilder so fühlen, wie sie sich fühlen - hier gibt es eine Möglichkeit ganz direkt negative Strukturen und alte kollektive Traumas zu erkennen und somit zu einer wirklich neuen und selbstbestimmten und selbstgewählten Sichtweise zu finden.

Grit Scholz

Kommentare zum Buch

Von Gynäkologen, Hebammen und Casanovas einmal abgesehen, haben wohl nur wenige Menschen Gelegenheit, so viele Vulven, wie sie in dem beeindruckenden Bildband "Das Tor ins Leben" von Grit Scholz in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit gezeigt werden, auch in natura zu bewundern. Genau genommen sind in der Realität die "Tore" natürlich nur wenige Zentimeter groß, was ihre besondere Wirkung auf den Betrachter aber keineswegs mindert.
Im Übrigen ist es der Autorin auf hervorragende Weise gelungen, die zweifellos vorhandene Ähnlichkeit mit gewissen Blütenformen und landschaftlichen Strukturen in ihren Fotos beispielhaft aufzuzeigen und sie jeweils einander gegenüberzustellen, beziehungsweise in Form einer Montage zu integrieren.
Für Frauen könnte die Auseinandersetzung mit den gezeigten Bildern übrigens ein direkter Weg sein, eventuell vorhandene Komplexe im Hinblick auf die eigene Vulva abzubauen, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln und auch den in letzter Zeit leider in Mode gekommenen "Schnitt im Schritt" als das zu sehen, was er ist: ein völlig überflüssiger Eingriff, der nur in Ausnahmefällen durch eine medizinische Indikation gerechtfertigt ist.
"Das Tor ins Leben" ist von der Konzeption her gesehen wohl in erster Linie ein Buch für Frauen. Aber auch Männern, für die eine Vulva mehr ist als nur das Einfallstor zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse, kann ich es sehr empfehlen.

Fred Lang

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Lieber Fred,
vielen Dank für Ihren wunderbaren Kommentar ...
ich bin immer wieder berührt und erfreut, wenn ich spüre, daß die meisten Menschen, die mit meinem Buch "Das Tor ins Leben" in Berührung kommen, ganz tief erkennen, worum es dabei geht - auch wenn sie das vorher noch nie so gesehen haben. 
Denn das Thema ist sehr heikel, da alles was mit "Vagina" zu hat, entweder in die Erotik/Sex/Ecke geschoben oder als Tabu betrachtet wird. Beides wird der Sache nicht gerecht, sorgt aber dafür, daß sich gerade Frauen leicht abschrecken lassen, sich tatsächlich mal mit diesem wunderbaren Körperteil, der ihnen allen zu eigen ist auf eine liebevolle Weise auseinanderzusetzen.

Grit Scholz

Weitere Kommentare

Warum fühlen sich die meisten Frauen unbehaglich, wenn es um ihre intimste Zone geht?
Die eigene Vagina, Muschi, Scheide oder Yoni ist der Bereich, der offenbar am stärksten tabuisiert ist und über den man nicht einmal mit seiner besten Freundin spricht. 
Die Autorin und Verlegerin Grit Scholz setzt sich engagiert für eine natürliche, selbstverständliche Sicht auf die weiblichen Genitalien ein, die mit kollektiven Tabus bricht und ein neues Bewusstsein für das „Tor ins Leben“ eröffnet, durch das wir alle das Licht der Welt erblickten."
Text: Isabel Matus
Weiterlesen auf: http://www.lebensgut-verlag.de/pdf/tor_ins_leben_49-50.pdf

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In meinem Beruf sieht man viele weibliche Genitalien und hat auch oft mit dem Unbehagen der Frauen zu kämpfen.
In dem Buch, „Das Tor zum Leben“, welches mich besonders durch die Gegenüberstellung der Bilder von Natur und Vagina beeindruckt hat, wird die Vagina sehr gut dargestellt.
Eine gute Einladung für alle Frauen, die sich noch nicht mit ihrer Vagina auseinander gesetzt haben.
Auf natürliche Art und Weise erhält man wundervolle Eindrücke und Einblicke, die auch für Männer empfehlenswert sind.

Corinna Brinkmann

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Gerade die neue Mode, den Körper auch im Intimbereich zu enthaaren, hat dazu beigetragen, mehr sichtbar zu machen von dem, was bisher ein Tabu war. Allerdings denke ich, gerade die Sichtbarmachung dieses Körperteils bedingt auch die Vergleichsmöglichkeit! Die Folge ist, dass es noch ein Teil mehr gibt, das nicht so sein kann, wie „frau“ es gerne hätte. Dass diese Konsequenz nicht von der Hand zu weisen ist, bezeugen die aus dem Boden schießenden Kliniken zur chirurgischen Korrektur des Intimbereichs.
Es ist also wohl so, dass eine Aufklärung, wie Sie sie anstreben, gleichzeitig einen Vergleich bedeutet. Ob das so erstrebenswert ist, habe ich mich zunächst gefragt. Nachdem ich mir Ihr Buch nun sehr genau angesehen habe, denke ich aber, Sie haben Ihre Sache gut gemacht! Es ist Ihnen gelungen zu vermitteln, dass die Scheide einer Frau – so wie eine Blüte – ein Unikat der Natur ist. Man kann nicht sagen, eine Orchidee ist mehr oder weniger schön als eine Rose! Mehr Frauen, aber auch mehr Männer, sollten dieses Wissen verinnerlichen!
Ich finde die Bilder in diesem Buch sehr sehenswert und kann es nur einer interessierten Leserschaft ans Herz, bzw. in den Schoß legen.
Beatrice von Stein
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Kommentar (Auszug)

Dieser Bildband durchbricht mit brachialer Schönheit die Schamgrenzen der Betrachterin. In ganzseitigen Farbaufnahmen, in Collagen eingebettet oder einfach ganz nackt präsentiert uns die Verlegerin und Autorin Grit Scholz das weibliche Geschlecht. Nicht die Frau als solche steht im Mittelpunkt, sondern das Organ, mit dessen bloßer Existenz eine lange Geschichte des Schweigens verbunden ist: die Vulva, die Möse, die Scheide oder auch die Yoni. Letzteres ist das Wort, für welches sich die Autorin entschieden hat: 
"Ich habe das Wort Yoni gewählt, weil es mir persönlich am sympathischsten ist und eine alte Tradition hat, in der weibliche Genitalien als heilig verehrt werden, woran ich gerne so oft es geht erinnern möchte."

Egal welcher Mensch auf Erden lebte und lebt, unbekannt oder berühmt, berüchtigt oder verehrt, uns alle verbindet das Eine: der Weg ins Leben durch das Tor der Mutter. Ob Höhle oder Schmetterling, Baum, Pilz oder vertrocknetes Blatt, die Gegenüberstellung der in ihrer Ausprägung so unterschiedlichen Yonis mit berührenden Naturaufnahmen macht nicht zuletzt den Reiz dieses wundervollen Bildbandes aus.

Erschreckend ist dieses Buch, denn das uralte gesellschaftlich geprägte Schamgefühl wirkt auch heute noch in der ach so emanzipierten Rezensentin, die durchaus schon den einen oder anderen Blick auf das eigene Geschlecht und das ihrer Freundinnen werfen durfte. Ich musste das Buch nach dem ersten Durchblättern zur Seite legen, zu fremd war, was ich sah. Trotz allem Wissen um Funktionalität und mögliche Lustbarkeit dieses Organs – so von Angesicht zu Yoni, stieg mir die Scham in den Kopf. Es dauerte ein paar Tage, bis ich das Buch wieder in die Hände nahm und irritiert staunend darin blätterte. Noch länger dauerte es, bis ich bei einem netten Abend im Kreis von Freundinnen das Buch aus dem Regal zog und wir uns kichernd über die Vielfältigkeit dieses uns eigenen Gewächses beugten.

Dieses Buch ist eine Hommage an ein Organ, welches wir selten in der Öffentlichkeit besprechen und über welches wir noch seltener miteinander sprechen, obwohl oder weil es uns nicht ganz geheuer ist, dass auch wir, die Yoni-Trägerinnen, uns einst durch eines dieser Tore ins Leben schoben.

Sylvia
Sylvias Blog

Freds Meinung zu diesem Kommentar

Ein ehrlicher Kommentar, der aufzeigt, dass eine unbefangene Sichtweise auf “das Tor ins Leben” für viele Frauen auch heutzutage noch nicht selbstverständlich ist. Von den meisten Männern mal ganz abgesehen.
Der Autorin Grit Scholz ist es auf hervorragende Weise gelungen, die zweifellos vorhandene Ähnlichkeit mit gewissen Blütenformen und landschaftlichen Strukturen in ihren Fotos beispielhaft aufzuzeigen und sie jeweils einander gegenüberzustellen, beziehungsweise in Form einer Montage zu integrieren.
Neben anderen Beweggründen hat mich als Fotograf auch ihr Buch dazu inspiriert, die Schönheit der Vulva auf ähnliche Weise dem Betrachter nahe zu bringen.

Fred Lang

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Lippen waagrecht - Lippen senkrecht
Etwas für Feinschmecker!

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