Kurzgeschichten (1)Devil
Glossen, Possen, Zeitgenossen. Nachdenkliches.

Joachim Ringelnatz
Bumerang und Suahelischnurrbarthaar von mir entdeckt!

Philemon und Baucis
Eine wundersame Liebesgeschichte.

Ton in Ton
Bücher, Suppen und Tomaten.
Freds schräges Ende als "Männchen für alles".
Hodenstock und Eiersack
Wo setzt beim Mann der Alterungsprozess zuerst ein, 
im Hirn oder im Hoden?
 Verborgene Vibrationen
Im Ohr, aber auch anderswo.
Neueste wissenschaflliche Erkenntnisse!
Nie mehr allein
Hilfe für einsame Singles: Sie ist rund, aber nicht dick.
Rassiger Körper
Erguss eines berauschten Dichters.
Schwein gehabt
Ein Herz vom Schwein für kranke Menschen.
Ein vertrauliches Gespräch
zwischen Großvater und Enkelin.
 Illusion
Schon als ich das Übliche mit ihr tun wollte ...
 Von Liebeslust und Liebesduft
Unser "sexter" Sinn!

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Meine Audio-CD "EROTIK & SATIRE"
Gedichte und Geschichten
Vorgelesen von Marlies Tauner. Ihre wunderbare sexy Stimme ist das "Tüpfelchen auf dem i"!
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Vertrauliches Gespräch zwischen Großvater und Enkelin

Großvater, warum hast Du so wenig Haare auf dem Kopf?
Weil ich vor langer Zeit mal zu dicht ans Feuer geraten bin.
Großmutter sagt aber, dass Du früher nie etwas hast anbrennen lassen.

Großvater, warum hast Du so viele Falten im Gesicht?
Weil sie die Spuren eines interessanten und erfüllten Lebens sind.
Großmutter sagt aber, dass Du ein echter Langweiler bist.

Großvater, warum hast Du eine so große rote Nase?
Weil ich sie mir wegen meines Schnupfens so oft putzen muss.
Großmutter sagt aber, dass Du zu viel Rotwein trinkst.

Großvater, warum hast Du so große Ohren?
Weil ich dann besser hören kann.
Großmutter sagt aber, dass Du immer auf beiden Ohren taub bist, wenn sie mal was von Dir will.

Großvater, warum hast Du so große Augen?
Weil ich dann besser in die dunklen Abgründe meiner Seele blicken kann.
Großmutter sagt aber, dass Du wie ein alter Uhu aussiehst.

Großvater, warum hast Du einen so großen Mund?
Damit ich die Großmutter besser fressen kann.

Du, Wolf?
Ja, Rotkäppchen?
Darf ich dabei zugucken?

© Fred Lang 
Veröffentlicht in der Anthologie "Glück über Generationen", Geest Verlag. Hrsg. Ute Eppich.

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Von Liebeslust und Liebesduft

Unser "sexter" Sinn befindet sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Nase, genauer gesagt in der Riechschleimhaut der vorderen Scheidewand: im so genannten Jacobson'schen Organ. 
Im Gegensatz zu normalen Gerüchen, wie z.B. Rosenduft oder Mundgeruch, werden von diesem ganz besonderen Sensor ausschließlich Sexual-Lockstoffe (Pheromone) im wahrsten Sinn des Wortes erschnüffelt und dann über direkte Nervenbahnen ins Gehirn weitergeleitet. Dort lösen sie in Sekundenbruchteilen ganz unterschiedliche und vor allem unbewusste Reaktionen aus. Die Skala reicht von "Ich kann dich nicht riechen" über "Ich finde dich sympathisch" bis hin zu "Ich will dich! Jetzt! Sofort!"

Weit über 50 verschiedene Pheromone sind bisher beim Menschen in den Schweißdrüsen und im Genitalbereich entdeckt worden. Dazu gehören auch die Kopuline, die sich im Sekret der Vagina befinden. Sie sind dort besonders zahlreich während des Eisprungs vorhanden, um in den empfängnisbereiten Tagen die männliche Lust anzukurbeln. Durch ihre Freisetzung regen sie den Mann zur Ausschüttung von Hormonen an, welche wiederum seine Bereitschaft zur sofortigen Kopulation (Beischlaf) fördern. Die nicht minder stark wirkenden Androstene findet man besonders im Schweiß der Achselhöhlen des Mannes. Sie fördern bei der Frau unbewußt gleichfalls die Lust auf Sex.

In meinem kleinen Werk: „Anmerkungen zur so genannten Duldungsstarre bei weiblichen Schweinen“, das inzwischen zur Pflichtlektüre für angehende Verhaltensforscher zählt, habe ich unter anderem bereits die zweifelhaften Möglichkeiten aufgezeigt, die sich bei einer gezielten Weiterentwicklung des speziellen schweinischen Luststoffes auch für menschliche Eber ergeben würden. Sie könnten sich dann durch Versprühen des künstlichen Pheromons alle Frauen gefügig machen. Die Folgen wären nicht auszudenken! Ein kleiner Schönheitsfehler würde allerdings immer das beiderseitige Vergnügen beeinträchtigen. 
Wie ihre tierischen Geschlechtsgenossinnen wären nämlich auch die Frauen in eine apathische Duldungsstarre verfallen und sie hätten daher nur sehr wenig Vergnügen - wenn überhaupt! - an der ihnen auf diese unfaire Art und Weise aufgezwungenen Zappelei der Männer gehabt. Was einige dieser Brutalos vermutlich trotzdem nicht davon abgehalten hätte, ihre schweinischen Triebe rücksichtslos auszuleben.

Zur Zeit wird noch eifrig daran geforscht, wie sich bei einer eventuell vorhandenen Antipathie das Signal beim Empfänger unterdrücken lässt. Kosmetik- und Pharmaunternehmen werden sicher daher in naher Zukunft die zu erwartende große Nachfrage nach speziell aufbereiteten Lockstoffen, allerdings zu entsprechend hohen Preisen, befriedigen - Risiken und Nebenwirkungen inklusive. 
Bis dahin gilt gleichermaßen für Frauen und Männer immer noch die alte Parole: "Ohne Schweiß kein Preis!"
Copyright Fred Lang

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Hodenstock und Eiersack

Wo setzt der Alterungsprozeß beim Mann zuerst ein, im Hirn oder im Hoden? Die wahrscheinliche Antwort haben Forscher nach aufwendigen Versuchen jetzt endlich gefunden. Eine nicht nur von Wissenschaftlern lang gehegte Vermutung hat sich nach neuesten Erkenntnissen endgültig bestätigt. Die Ursache für den im höheren Alter stark abnehmenden Testosteronspiegel ist im Hoden zu suchen!
Die Androgenbildung wird nicht mehr so stark angeregt und somit haben wir es mit einem ausgeprägten Hormontief zu tun. Und das im wahrsten Sinn des Wortes!
Übrigens weisen auch die Eierstöcke der alternden Frau wegen der stark reduzierten Stimulation entsprechender Rezeptoren einen abnehmenden Östrogenspiegel auf.
Die Folgen sind hinlänglich bekannt und sorgten bisher - vor allem bei den so beliebten zwischenmenschlichen Kontakten - für mancherlei Verdruss bei ansonsten noch ganz fidelen älteren Menschen. 
Doch das soll, wenn man den hoch motivierten Forschern glauben schenken will, bald "Schnee von gestern" sein. Künftig können dann noch 100-Jährige lustvolle Höhepunkte erleben.
Botanikern ist das Wort "zweihäusig" ein vertrauter Begriff. Es handelt sich hierbei um Pflanzen, die männliche und weibliche Eigenschaften gleichermaßen aufweisen.
Die Mistel zum Beispiel ist eine typische Vertreterin dieser originellen geschlechtlichen Variante. Und was einer Mistel recht ist, sollte uns Menschen nicht billig sein!
Zur Zeit werden ältere Paare getestet, denen jeweils ein Hoden bzw. ein Eierstock entnommen und dann - allerdings vertauscht - wieder implantiert wurde.
Mit dem schönen Ergebnis, dass sie nun über Beides verfügen und somit der in der Vergangenheit fast unausweichliche Hormonmangel ausbleibt. Der für die Hormonausschüttung im Gehirn verantwortliche Hypophysenvorderlappen wird blockiert. Ob er allerdings diesen Trick auf Dauer akzeptiert, steht noch nicht fest.
Es ist zu erwarten, dass sich die normalerweise bei allen Menschen vorhandenen geringen gleichgeschlechtlichen Neigungen enorm verstärken und dann keiner der Senioren mehr so richtig weiß, ob er Männchen oder Weibchen ist. Das ist aber eigentlich dann auch egal. Oder?
Copyright Fred Lang

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Rassiger Körper

Geht es Ihnen auch so: Sie öffnen in einem Restaurant die umfangreiche Weinkarte mit den Ausmaßen des Gästebuches einer mittleren Großstadt - und sind geplättet!
Eigentlich wollten Sie nur einen leicht bekömmlichen, nicht zu teuren Wein bestellen. Bier schmeckt ja auch gut, aber heute soll es mal ein guter Tropfen sein.
Doch so einfach geht das nicht, wenn man die Empfehlung liest, die ein offenbar schon berauschter Dichter, Abteilung Lyrik, verfasst hat. Was halten Sie zum Beispiel von einem Erguß, der auch in vielen anderen Weinkarten - nur leicht verändert - zu finden ist und zusätzlich als eine gelungene Hymne auf noch ganz andere Genüsse verstanden  werden könnte:
"Dieser edle Tropfen von vornehmer und zurückhaltender Eleganz verfügt über eine feste Ansprache im Geschmack und hinterläßt eine blumige Note am Gaumen. Mit seinem vollen, rassigen Körper hat er eine geradezu erotische Komponente. Seine überströmende Fruchtigkeit verleiht ihm einen seidigen, fast schon femininen Charakter ohne Ecken und Kanten. Nach lebhaftem Spiel auf der Zunge führt dann prickelnde Spritzigkeit zu einer wahren Explosion der Sinne!
Im Nachhall zeigt er sich ausbalanciert."
Alles klar?
Herr Ober! Bitte ein Pils.

Nachtrag:
Um wütenden Protesten professioneller Sommeliers (Weinkennern von Beruf) zuvor zu kommen, stelle ich hiermit klar, dass der "Erguss eines berauschten Dichters" von mir frei erfunden wurde und keinerlei Rückschlüsse auf unsere hoch entwickelte Weinkartenkultur zuläßt. Außerdem erkläre ich hiermit feierlich, nicht von der Bierlobby bestochen worden zu sein.
Copyright Fred Lang

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Illusion

Sie war etwas Besonderes! 
Schon als ich das Übliche mit ihr tun wollte - so eine wartet ja nur darauf, ist ja förmlich darauf angewiesen - wußte ich es. 
Ich hatte genügend Zeit, sie zu betrachten und es gab nichts auszusetzen an ihr. Ihre schlanke Gestalt war fehlerlos. In ihrer Ruhe lag wohl die besondere Wirkung, die sie auf mich ausübte. Nie zuvor hatte ich so etwas erlebt. 
Sie lag da - wie hingegossen - und wartete. Worauf?
Was in den nächsten Sekunden geschah, weiß ich nicht mehr. 
Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich sie berührte und sie sich auf eine sonderbare Art fest und doch wieder auch weich anfühlte. 
Ich zündete und sie war entflammt. Es war wunderschön. Ich durfte erleben, wie sie dahinschmolz und sich auf so beständige Weise verzehrte in ihrem Verlangen uns Freude zu machen. 
Ich merkte, dass sie glücklich war. 
Immerzu musste ich sie anschauen. Sie strahlte mich an, auf eine so besondere Weise, wie nur sie es konnte. 
Ich begann zu träumen.
Es wäre alles gut gegangen, wenn sie nicht angefangen hätte zu tropfen.
Copyright Fred Lang

Kommentar einer Leserin:
"Tja, die Gute war wirklich Wachs in deinen Händen, gell? *grien*
Und der arme Antagonist hat wahrscheinlich bei soviel brennendem Verlangen gleich ungestüm weiterassoziiert und sich dabei irgendwo zwischen "Docht" und "Ständer" verirrt... das hat ihn wohl erschreckt. Vielleicht war es auch nur der schleichende Wechsel des Aggregatzustandes von fest nach flüssig... *sinnier*
Wie auch immer, ich für meinen Teil finde durchaus Geschmack an diesem Text."
Trainspotterin@gmx.net

Siehe auch ihren Kommentar zu meiner Geschichte "Kalte Wangen, heiße Zangen"!

Neu! 
Diesen Text gibt es auch als Audio-Datei zum Runterladen 
Vorgelesen von Marlies Tauner mit ihrer so ausdrucksvollen Stimme. 

Meine Rätselfrage zu der Geschichte lautet übrigens: "Wer tropft hier eigentlich?"
Erstaunlich viele Leser verfolgen nämlich eine falsche Spur, von der sie nicht mehr loskommen. 

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Verborgene Vibrationen

Nicht nur an den allgemein bekannten Stellen des Körpers kommt es im Verlauf enger zwischenmenschlicher Kontakte zu angenehmen Vibrationen, sondern oft auch noch ganz woanders. Nämlich im Ohr. Und wie!
Die im Vestibulum (Vorhof), beziehungsweise im so genannten "Cortischen Organ" befindlichen äußerst zahlreichen Hörhaare - ja, Sie haben richtig gelesen! - können durch Schallwellen in erstaunliche Schwingungen versetzt werden. Hierdurch sind wiederum die angrenzenden Hörzellen und Nervenfasern gereizt und somit stark erregt. Na ja, vielleicht nicht in jedem Fall, aber immerhin oft genug!
Leise modulierende Stimmen sind offenbar besonders geeignet, diesen Effekt noch zu steigern, wie kürzlich ein renommiertes Forschungsinstitut herausfand.
Was das alles soll? Denken Sie doch mal nach. Schon immer war Liebesgeflüster ein erprobtes Mittel, die Herzallerliebste in die erwünschte Stimmung zu versetzen. Es kam dabei gar nicht so sehr auf große Worte an, sondern viel mehr waren die richtige Tonlage und eine möglichst rhythmische Wiederholung immer desselben Liebesschwures ganz entscheidend für den Erfolg. Nun wissen wir endlich warum.
Copyright Fred Lang

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Schwein gehabt

Amerikanische Wissenschaftler eines bekannten Biotech-Unternehmens haben kürzlich neun Schweine geklont. Den Tieren fehlen bestimmte Antigene, die vom menschlichen Immunsystem bei Organtransplantationen besonders heftig abgestoßen werden.
Die Bundesärztekammer (BÄK) erwartet, dass künftig Organe von Schweinen in kranke Menschen verpflanzt werden können. Schon lange ist bekannt, dass aus medizinischer Sicht z.B. das schweinische Herz dem menschlichen Organ sehr ähnlich ist. Künftig könnte es also auch Menschen eingesetzt werden. 
Warum eigentlich nicht auch umgekehrt? Die Frage ist doch erlaubt, aus welchen ethischen Gründen man einem armen, herzkranken Schwein das lebensrettende menschliche Gegenstück nicht implantieren sollte. 
Zumal schweinische Menschen sowieso schon ideale Voraussetzungen erfüllen und so wenigstens einmal etwas Gutes bewirken könnten. 
Man wird dann allerdings damit rechnen müssen, dass marktwirtschaftlich orientierte Gruppen sich vehement gegen diese humane Idee wenden werden. Ich denke dabei in erster Linie an die Fleischwarenindustrie, die starke Umsatzeinbußen befürchten muss. Wer isst noch Schweinefleisch, wenn in der Brust des Tieres ein menschliches Herz geschlagen hat? 
Vegetarier sind wieder einmal fein raus!
Copyright Fred Lang

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Ton in Ton

Eine Frau sitzt in einem vorwiegend in rötlich warmen Tönen gehaltenen, sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmer an ihrem Sekretär. Sie blickt versonnen auf ein Bild, das in einem roten Rahmen ihr genau gegenüber an der Wand hängt. Es zeigt ein junges Pärchen bei einer ausgesprochen lustvollen Beschäftigung. 
Der Titel: „Auch Tomaten können es!“
Es gilt als das wohl bedeutendste Werk aus der inzwischen von Sammlern hoch geschätzten so genannten „Roten Periode“ des weltberühmten Lichtbildners Fred Lang, bevor er dann in die bei intimen Kennern seines Schaffens nicht mehr ganz so beliebte „Blaue Periode“ wechselte. 
Eine vom Original kaum zu unterscheidende Reproduktion ist übrigens auf seiner Homepage unter: www.fred-lang.de zu bewundern.
Gerade hat sie das sehr humorvolle, aber auch nachdenklich stimmende Buch: „Von Mäusen, Menschen und anderem Getier“ dieses vielseitigen Fotografen und Schriftstellers zu Ende gelesen und findet, dass es eine wertvolle Bereicherung ihrer allerdings noch im Aufbau befindlichen Sammlung zeitgenössischer Literatur ist.
Sie trägt einen knallroten Hosenanzug und einen Kopfschmuck, der aus vielen kleinen kunstvoll zu einem Kranz arrangierten Tomaten besteht, die im Ton genau zu ihren wundervollen Haaren passen. 
Ein seidenes Halstuch in der gleichen Farbe vervollständigt auf das Vorteilhafteste ihre elegante Erscheinung.
Es ist genau 12 Uhr Mittagszeit, als es zaghaft an der Tür klopft und ein ganz in Rot gekleideter alter Mann herein trippelt. Es ist übrigens der schon erwähnte Autor und Fotograf, dessen eigentlich unbezahlbares Gesamtwerk mit allen Rechten von ihr kürzlich auf einer Versteigerung bei SOTHEBY'S in London erworben wurde, und der nun auf seine alten Tage bei ihr als „Männchen für alles“ Unterschlupf gefunden hat. Er trägt mit etwas zittrigen Händen, die natürlich in roten, seidenen Handschuhen stecken, auf einem silbernen Tablett eine dampfende Suppenterrine an den Tisch. 
Ein Teller, eine silberne Schöpfkelle und ein Löffel, sowie eine rote Serviette aus feinstem Damast sind die passenden Accessoires. 
Erwartungsvoll beugt sich seine Gebieterin über die Terrine. Zwischen ihren leicht geöffneten Lippen zuckt die kleine rote Zungenspitze unruhig hin und her. Ihr Gesicht strahlt vor Freude, als sie den Deckel abhebt.
Schließlich hat sie schon lange keine Erbsensuppe mehr gegessen!
Copyright Fred Lang

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Nie mehr allein

Wer kennt sie nicht, die spontanen und nicht immer ganz feinen Geräusche des Lebensgefährten: Beim Essen und Trinken, beim Lieben und beim Schlafen. Ich habe mich daran gewöhnt. Meine Partnerin offenbar nicht. Ab heute herrscht sausende Stille. Ich bin allein und fühle mich deprimiert. 
Niemand schmatzt, schlabbert und rülpst. Keiner jauchzt oder schnarcht. Nicht auszuhalten!
Doch es gibt Abhilfe: Sie ist rund, aber nicht dick. Hat man sie einmal bezahlt, steht sie jederzeit zur Verfügung. Immer wieder! Fast eine Stunde lang gibt sie ihr Bestes um auch den Anspruchsvollsten zufrieden zu stellen. 
Es handelt sich um eine brandneue CD für einsame Singles, mit einer großen Auswahl an vertrauten Tönen vergangener Zweisamkeit. Der  passende Titel: „Nie mehr allein!“ 
Und das Schönste: Man kann sie jederzeit abschalten.
Copyright Fred Lang

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Ich freue mich über Leserpost!
fred-lang@web.de

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Vorgelesen von Marlies Tauner. Ihre wunderbare sexy Stimme ist das "Tüpfelchen auf dem i"!

Geschichten aus dem Alten Land an der Elbe
Lustiges, aber auch Nachdenkliches.

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